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Was bietet der Raum Wels für Segelflieger?

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Die Umgebung von Wels im wunderschönen Oberösterreich ist vom Flugverkehrskontrollbezirk des Flughafens Linz-Hörsching (LOWL) geprägt. In dieser sogenannten Kontrollzone (blau strichlierte Linie) ist das Einfliegen nur mit

einer Einfluggenehmigung erlaubt und muss via Funk vom ent-sprechenden Flugverkehrsleiter (ATC) kontrolliert werden. Rein theoretisch könnte ich (da ich ein Allgemeines Funkerzeugniss mit luftfahrtbehördlicher Genehmigung besitze) eine Freigabe für die Kontrollzone beantragen, da aber ein Segelflugzeug in einer solchen Zone für den übrigen Verkehr (Airliner) nur störend ist, würde mir wahrscheinlich die Genehmig-ung verweigert werden.

Auch der Aufenthalt nördlich des Flugplatzes Wels ist wegen der Nähe zur Anflugsschneise vom LOWL nicht gestattet. Somit bleibt nur der süd-westliche Teil des Flugplatzgebietes übrig. Glücklicherweise liegt genau die Stadt Wels in dieser Zone (und da ist immer was zu sehen). Der rot gekennzeichnete Bereich auf der kleinen Karte (oben) ist das Segelfluggebiet des Flugplatzes Wels und reicht bis 7000 Fuß (=2510 Meter).

Südlich und westlich dieses Bereiches kann man auf eine Flughöhe von 12500 Fuss "zugreifen", was 4170 Meter entspricht. Doch diese Höhe wird man bei einem Passagierflug mit Sicherheit nicht erreichen, da ab 4000 Meter ein Sauerstoffgerät benötigt wird.

 





Was bietet der Raum Wels für Motorsegler?

Leider gilt auch für Motorsegler das selbe wie für Segel-flugzeuge: sie behindern den kommerziellen Flugverkehr.
Zwar nicht so dramatisch wie ein Segler, aber doch in einem gewissen Maße (wegen den niedrigen Geschwindigkeiten). Daher wird die Kontrollzone Linz wenn möglich gemieden.

Dies stört aber wenig, da das oberösterreichische Alpen-vorland viele Schätze vorweisen kann, wie das Stift Kremsmünster, die Traunfälle, Stift Lambach, das Wasserschloss Aistersheim, ..., die man mit dem Flugzeug besuchen kann. Oder haben Sie ihren Heimatort schon einmal von oben gesehen?
Aber nicht nur die bekannte Region von oben zu sehen ist ein einmaliges Erlebnis. Von Vorchdorf aus hat man einen wunderschönen Überblick über das Höllengebirge, das man bei klarer Sicht und genügend Höhe als "nahe" Bezeichnen kann, da (vor allem im Winter) dann Sichten bis 150 km keine Seltenheit sind.

 

Wenn dann noch das Wetter mitspielt, kann man auf eine Entdeckungstour ohne Motor gehen - man hat aber immer die Alternative den Motor einzuschalten.




 

Was bietet Oberösterreich für Motorflugzeuge?


Für Motorflugzeuge stehen viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung und eigentlich kann alles was die Alpenrepublik zu bieten hat, airlebt werden. Die diversen Kontrollzonen können ebenso durchflogen werden (vorausgesetzt die Freigabe wird erteilt) wie die Alpen, die durch die höheren Geschwindigkeiten der Motorflugzeuge in unmittelbare Nähe rücken. Nur in Naturschutzgebiete, die sowieso vom Flugzeug aus betrachtet nicht besonders auffallen, darf man nicht einfliegen. Ob es jedoch sinnvoll ist, den Wörthersee von Wels aus zu ergründen ist fraglich, vor Allem, wenn man das oberösterreichische Seengebiet quasi direkt vor der Haustür hat.

Hier
habe ich die bei Passagieren beliebtesten Flugrouten zusammengestellt. Wenn Sie Ihren Heimatort besuchen möchten, können Sie sich hier ansehen, wie lange man zirka bis zu Ihrem Wunschziel fliegt.
Natürlich können die Strecken auch mit Motorseglern geflogen werden, jedoch ist dies wegen den niedrigen Geschwindigkeiten nicht zu empfehlen.


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