Am 10. August 2003 folgte ich der Einladung meines ehemaligen Schulkollegen
Fillafer Alexander, der zu dieser Zeit gerade bei
einem Tochterunternehmen des weltweit bekannten österreichischen
Getränkekonzerns von "Red Bull", den "Flying
Bulls" gearbeitet hat.
Aber nicht nur die Muttergesellschaft "Red Bull"
ist über die Grenzen Europas hinaus bekannt; unter Flugzeug-Kennern
gilt die Luftfahrzeugflotte der "Flying
Bulls" als legendär und einzigartig. Es ist
also kein Wunder, dass mein Fliegerherz höher schlug, als ich
die nicht öffentlichen Bereiche der "Flying
Bulls" durch die Tore zum damaligen Unterbringungsort Hangar
9 am Salzburger Wolfgang Amadeus Mozart Airport
durchschritt.
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Ich wurde nicht enttäuscht: Wir marschierten durch das Labyrinth
von Oldies, die von hauptsächlich englischen Luftfahrzeugwarten
gepflegt, repariert und restauriert werden,
wobei mir klar wurde, dass Geld in diesem Betrieb nur eine - wenn
überhaupt - sekundäre Rolle spielt. Die Flugzeuge waren
blitzblank geputzt, sie werden regelmäßig per Hand
poliert (auch die "DC-6"!) und eigentlich nur
zum Spaß geflogen. Einen wirtschaftlichen, kapitalträchtigen
Grund, warum die Flugzeuge so gepflegt oder eigentlich überhaupt
erhalten werden, konnte ich nicht entdecken.
Nachdem mir die tiefsten Geheimnisse und die letzten Winkel
im Inneren der "B-25 Mitchell"
gezeigt worden sind, konnte ich einen kurzen Blick auf Wartungslokalitäten,
Lagerstätten und Instandsetzungs-/Instandhaltungseinrichtungen
werfen, bevor es durch die Lackierhalle und via "F-4U
Corsair" aufs Vorfeld zu den Alpha-Jets, Helikoptern
und Amphibienflugzeugen ging.
Leider konnte ich den sich damals noch in Bau befindlindlichen
Hangar 7 noch nicht besuchen, in dem die Oldies ja
heute auch der Öffentlichkeit zugänglich
sind. Dies wird aber sicherlich in naher Zukunft fällig werden,
da ein Wiedersehen mit den leider langsam aber sicher alternden Veteranen
des vergangenen Jahrhunderts für Flugbegeisterte ein unbedingtes
Muss ist.
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