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Das Fliegen mit Motorsegeln ist die günstigere Variante des Motorfluges, wobei bei passendem Wetter auch Aspekte des Segelfluges mit einfließen können.

 


Bezüglich Segelflug gibt es beim Fliegen mit Motorseglern vier entscheidende Vorteile:

*) Man ist etwas Wetter unabhängiger, da nicht unbedingt Thermik herrschen muss um eine Stunde in der Luft zu bleiben. Wenn man nicht durch Thermik hochgezogen wird, schaltet man einfach den Motor ein und schon gehts wieder nach oben. Das Problem dabei ist, jede Minute, in der der Motor läuft, muss bezahlt werden. Im Klartext heißt das, dass wenn keine Thermik herrscht, ein 1-stündiger Flug rund 50 Euro kostet. Aber auch hier ist eine Preisabsprache mit dem Piloten kein Problem.
Wenn aber Thermik zu spüren ist, kann man nach dem Start den Motor abstellen und man fliegt kostenlos (für die Dauer des Thermikfluges).



*) Wenn man sich für solch einen motorisierten Flug entscheidet, entgeht man auch noch der ewigen Her- und Wegräumerei, die bei einem Segelflug schon mal zwei Stunden dauern kann. Zwar muss der Motorsegler aus dem Hangar geräumt werden, aber dies dauert fünf Minuten. Auch das Putzen ist schnell erledigt.



Foto: mit freundlicher Genehmigung von Fillafer Alexander



*) Der dritte Vorteil ist, das sich die Motorsegler der Weißen Möwe reservieren lassen. Ein großes Problem bei normalen Segelflügen ist, dass bei schönem Wetter der Flieger vergriffen sein kann und man sich hinten anstellen muss um fliegen zu können. Das fällt durch das elektronische Reservierungssystem der WMW weg. Wenn man sich mit dem Piloten etwas ausmacht, kann man sicher gehen (wenn das Wetter passt), dass man auch fliegen kann.



*) Außerdem können auch ohne größeres Risiko der Außenlandung Flüge in die weitere Umgebung von Wels unternommen werden. Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Grafik (bitte auf die Karte klicken) erstellt, die Ihnen ersichtlich machen soll, welche Entfernung in einer bestimmten Zeit mit einem Motorsegler im Motorflug zurückgelegt werden kann (Rückflug natürlich inbegriffen).

 

   

 



Leider gibt es keine Vorteile ohne Nachteile:

*) Man bewegt sich langsamer durch die Luft (ca. 120 km/h) als im Motorflug, was zwar nicht immer ein Nachteil ist, vor Allem nicht, wenn man sich die Gegend ansehen will, aber für weiter entfernte Ziele werden dadurch die Flugzeit und damit auch die Flugkosten in die Höhe getrieben.

*) In dem unten beschriebenen, zur Verfügung stehenden Motorsegler ist leider nur ein Passagierplatz vorhanden. Für Familienausflüge muss also auf den Motorflug ausgewichen werden.

 

 

 





Zur Auswahl steht folgendes Fluggerät:

SF25CR "Rotax-Falke"
Dieser 80 Pferde starke Motorsegler mit Rotax 912 Triebwerk ist eines der beliebtesten Schulflugzeuge Europas. Man genießt eine ausgezeichnete Sicht nach vorne und rechts unten, weil man neben dem Piloten sitz. Leider verfügt dieser Typ über relativ schlechte Segeleigenschaften. Der in Wels stationierte SF25 ist außerdem eine Rarität: er war der erste SF25, der mit einem Rotax Motor ausgestattet wurde.

SF25 C "Rotax-Falke"
Dieser "Falke" unterscheidet sich vom oben genannten SF25CR in einigen

 

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kleinen, aber feinen Unterschieden. Der markanteste von allen ist die Leistung. Der SF25 C OE-9465 wird von einem 100 PS starken Rotax 912 S angetrieben, was sich sehr deutlich auswirkt. Es können ohne Probleme Fluggeschwindigkeiten von 160 bis 180 km/h erreicht werden, womit auch weitere Strecken ohne großen finanziellen Mehraufwand zurückgelegt werden können. Außerdem ist er mit seinem Baujahr 2003 eines der jüngsten Flugzeuge in der Flotte der Weißen Möwe.

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